Dienstag, 25. März 2014

Der T4 Überlegungen/ Planung und Kauf



Als erstes ging es mal an die Informationsbeschaffung:
- Was kostet der T4 in der Anschaffung
- Wie leicht ist die Ersatzteilbeschaffung (gebrauchtersatzteile)
- Was kann ich alles selber dran machen
- Spritverbrauch
- Steuer und Versicherung
- Schlafmöglichkeiten/ Campingausstattung und Stauraum

Am Anfang stand ich erstmal vor einem Riesen Berg Informationen… Den T4 gibt es in so ziemlich jeder erdenklichen Art und Ausstattung, dementsprechend verhält sich auch der Kaufpreis.
Zusätzlich empfehle ich jedem sich im T4 Wiki über die Bekannten Krankheiten der T4´s zu Informieren… Manche Sachen klingen nach ner kleinen Reparatur sind dann aber über der 300€ grenze, andere Sachen sehen nach viel aus, sind aber dann nur Kleinigkeiten J

An dieser Stelle möchte ich mich bei UdoZ und allen anderen die am T4 Wiki mitgewirkt haben bedanken! Echt ultra geniale Seite die mir bisher jede Menge Arbeit erspart hat und mir auch viel weitergeholfen hat!
Zuerst ist also mal wichtig die Eckpunkte zu setzten. Auf was kommt es einem an? Auf was legt man wert, und vor allem, was ist man bereit in das Auto zu investieren.
Für mich stand fest, mein Auto braucht folgende Ausstattung:
- Grüne Plakette
- Bett (bzw. Sitzbank die sich zum Bett umbauen lässt)
- unter 300´000km
- Mind. 5 Sitzplätze
- unter 7000€
- nicht zu vergammelt
Nach etwas Recherche und ein Paar Gesprächen mit dem TÜV und der Dekra sowie Recherchen bei der Versicherung gesellten sich noch folgende Punkte hinzu:
- Aufstelldach (für die Stehhöhe und die Zulassung als Wohnmobil) bzw. bereits eingetragener Wohnmobilumbau
- Mind. Baujahr ´96 TDI, da diese einfach auf die grüne Plakette gebracht werden können
- Wenn er nur die rote Plakette hat unter 6000€

Die Suche gestaltet sich als äußerst Umfangreich mit diesen Eckpunkten. Jedoch wurde ich nach ein Paar Tagen fündig. Ein T4 Transporter, umgebaut als Wohnmobil mit Aufstelldach von der Firma Dipa in der Nähe von Göppingen. Also gleich mal Verkäuferin angeschrieben wann ich denn das Auto besichtigen könnte und ob sie mir die Fahrgestellnummer und die Schlüsselnummer übermitteln kann.
Mit diesen Daten habe ich mich dann auf die Suche nach einem passenden Dieselpartikelfilter (DPF) gemacht der mir die grüne Plakette legal ermöglicht.
Die ersten stunden der suche brachten gleich einen Rückschlag. Genau diese Schlüsselnummer bekommt mit den gängigen DPF nur gelb… Also auch wieder Essig… zum Glück habe ich noch etwas weiter gesucht und bin durch zufall auf die Möglichkeit des Umschlüsselns gekommen. Plötzlich gab es doch eine Möglichkeit diesen Bus zu einer grünen Plakette zu verhelfen. Deutsche Bürokratie wieder at it´s best….
Also Telefon geschnappt, und wieder meine Freunde in Wolfsburg angerufen :-D Ich glaub die kotzen schon so langsam wenn sie meine Nummer sehen :-D Nach dem Trara mit dem Caddy…

Nach kurzem diskutieren und Ursprünglichem: „Nein, so etwas ist nicht möglich! „ Kurz mal die gesammelten Infos mit passenden Ursprung zitiert und Zack hieß es plötzlich generft: „Okay schicken sie uns ne Kopie des Fahrzeugscheines, sie erhalten dann bis zum ende der Woche das benötigte Schreiben.“ PUFF !!! Geht doch :-D langsam fange ich echt an die Jungs zu mögen :-D Solange man Hartnäckig bleibt geht bei denen echt viel :-D
Zwischenzeitlich hatte ich den Bus besichtigt. Er sah in echt etwas schlimmer aus als auf den Bildern. An den bekannten Stellen hatte er Rost. Jedoch sah alles so aus als könnte man es in den Griff bekommen. Fahren lies er sich auch sehr gut!  Sogar mein anfangs skeptischer Bruder meinte nur trocken : „Die fast 300´000km merkst ihm fast ned an!“
Aber eins stand fest: Es musste definitiv ordentlich was daran gemacht werden !!
Da ich zu dem Zeitpunkt immer noch kein Geld für den Caddy bekommen habe und er noch bei mir stand,  ließen wir den Bus und die Verkäuferin mit dem Versprechen zurück, uns zu melden sobald wir mehr wüssten.
Einen Tag später habe ich noch einen anderen weißen Transporter besichtigt, mit ähnlichem Kilometerstand, ohne Rost dafür auch ohne Umbau und ohne Aufstelldach. An diesem Tag hatte ich auch ein sehr informatives Gespräch mit einem TÜV und einem DEKRA prüfer. Sobald ich das Fahrzeug selber umbaue und als Wohnwagen besteuern lassen möchte, muss ich in Augsburg beim Finanzamt vorfahren. Und die Jungs dort fordern für eine steuerliche Begünstigung die berühmt berüchtigte Stehhöhe von 1,70m…  Ansonsten fallen fast 300€ Steuern mehr im Jahr an….
Also wurde die Idee mit dem Selbstumbau schnell wieder verworfen. Der T4 in Göppingen war für mich praktisch schon gekauft.
Als ich Mitte der Woche das Geld für den Caddy auf dem Konto hatte, Rief ich die Verkäuferin an und diskutierte über den Preis…  5500€ war für beide Seiten okay.
Naja also schlug ich zu (und überraschte damit gleich mal meine bessere Hälfte ^^ Ich hatte ja nur gesagt das ich die Verkäuferin anrufe ob er noch da ist und was Preislich Sache ist… nicht das ich ihn gleich kaufe ^^ :-D )

Bam, jetzt hat der Moe nen T4 :-D Mehr Infos gibt’s später hier:

Der Caddy ist Weg



Soo, nach langem hin und her hatte ich letztendlich keinen Bock mehr auf den Caddy, da sich meiner als alles andere als zuverlässig erwies. Alles was ich mir an Spritkosten durch das Erdgas gespart hätte und noch eine ordentliche Portion Euros mehr gingen für die andauernden Reparaturen drauf… währe es eine Rechnung die sich auf 0 auflöst währe es nicht so tragisch, nur die Kosten und Reparaturen häuften sich und vor allem schrumpfte mein Vertrauen zum Auto. 

Irgend wann stand fest, damit nach Norwegen ? NEIN! Also schön aufpolieren, putzen und Ab damit ins Internet.

Was soll ich sagen, auch nach dem der Kaufvertrag schon unterschrieben war, machte mir das Auto noch Probleme in form von Sehr strangen und anstrengenden Käufern… Soviel steht fest, ich verkaufe nie wieder ein Auto wenn es nicht bar bezahlt und gleich mitgenommen wird….

Nachdem jetzt wieder Platz im Hof war, und ich ja schließlich auch noch ein Auto brauche um in die Arbeit zu kommen, ging es auf Alternativen suche.
Die Alternative war schnell gefunden und nein, es wird diesmal nicht eine Alternative sondern das Ultimative Camp und Alltagsmobil.

Naja gut Ultimativ ist fast unmöglich. Irgend wo muss man Abstriche machen… In dem Fall sind es kompakte Maße und Hohe Geschwindigkeiten sowie Luxuriöse Innenausstattung (wobei Letzteres nach und nach ergänzt wird ;-) ) Ein T4.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Wii Nano FPV Quad


Wii Nano FPV Quad

Nachdem ich kurz nach Weihnachten meinen Turnigy PCB Frame mal wieder durch eine unsanftere Landung zerlegt hatte, musste ein neuer Frame für die Motoren und die Multiwii FC her. Der alte war eh subobtimal. Viel zu schwer und extrem labbelig und am schlimmsten, absolut kein Platz um irgend wie FPV-Equip unterzukriegen.

Da eh Urlaub anstand und mein großer FPV Copter flugfähig ist, gings ans planen und zeichnen.

Also mal alle Komponenten fix zusammensuchen:

- Hobbyking MultiWii 328P Flight Controller w/FTDI & DSM2 Port
- 4 Turigy Plush 6A Regler
- 4 Turnigy 1811 Brushless Outrunner 2900kv
- Orange Empfänger
- Keycam 808 #16 v2 Lense D
- Boscam 25mW Sendemodul
- Hobbyking UBEC 3,3V
- Selbstbau Cloverleaf Antenne
- ZIPPY Flightmax 1000mAh 2S1P 20C


Als Grundmaterial für den Frame hatte mein Kumpel noch ein Reststück 1mm Carbon in der Größe 80 x 290.
Okay dann mal die ungefähren Außenmaße festlegen. Da ich im CAD noch nicht so fit bin, habe ich ganz klassisch auf einem größeren Stück Karton mit einem Bleistift die ungefähre Form aufgezeichnet.




Soweit so gut. Jetzt das ganze mit google Sketch digitalisiert.



Jetzt kam der Bequemste Teil, das Ausfräsen. Vielen dank an Bütec CNC für die schnelle und saubere Arbeit !




Am 1 Januar gings dann los mit den Auslegern:



Das Gewicht für den Frame kann sich sehen lassen ! 60 Gramm... Und dazu ultra steif. Das war besser als ich es erwartet habe :-D



Nachdem das gröbste mechanisch gemacht war, gings an die Einbauten.
Damit der Empfänger unter die FC Passt, wurde er von seinen Steckleisten befreit und mit Flachbandkabel mit der FC Verlötet. Die FC habe ich auch von ihrer Steckleiste befreit um später noch nen deckel drüber zu bekommen und dabei flach zu bleiben.

Jetzt mussten die Regler und die Motoren noch verlötet werden ich hab alles so flach gehalten, das die Einbauten zwischen die 2 Frameplatten passen:



Nach den ersten Flugtests gings an das FPV Equipment.
Fürs Live-Out Kabel hab ich mir einen Winkelstecker aus nem alten USB Kabel gebastelt. Als Antenne habe ich mir ne eigenbau Cloverleaf in den Kopf gesetzt... Also gings ans biegen und Verlöten. Ziemliches Gepfriemel... die geschirmte Leitung einer alten 2,4Ghz Antenne diente als Zuleitung zur Antenne. Anschließende alles mit Harz etwas stabilisiert.



Das Sendemodul hab ich mit Minimalbeschaltung direkt aufs Modul gelötet. Für eine saubere Spannung habe ich noch einen LC Filter aus nem alten Netzteil zwischen UBEC und Sendemodul gelötet. Als 5V Spannungsquelle für die Keycam hab ich nen 7805 verbaut.

Komplett montiert sieht das ganze dann so aus :



Abfluggewicht liegt ohne Akku bei 211 Gramm inkl. FPV Equipment.

Sobald mein minim OSD da ist, wird das auch noch verbaut.

FPV DIY Videobrille



FPV DIY Videobrille

Nachdem ich meinen FPV Sender und Emfänger startklar hatte, machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Videobrille bzw. nach einem Monitor.
Nach etwas Recherche bin ich über den Baubericht von HongKongPfui  bei der FPV-Community gestoßen. 
Sowas brauchte ich auch. Eine Fatshark kam für mich am Anfang nicht in frage, da sie mir zu teuer war und die billigen Videobrillen aus China hatten auch so ihre Tücken. Außerdem wollte ich für den Anfang nicht so viel Geld ausgeben. Den Monitor habe ich für 21€ bei DealExtreme bestellt. Die Fresnelllinse habe ich bei Ebay für 23€ bestellt.
Nach 3 Wochen war das Päckchen von DealExtreme endlich bei mir. Also gings ans Basteln.
Vom Bau selber habe ich keine Bilder. Aber es ist eigentlich nicht viel zu tun. Nach 3 Stunden war die Brille soweit fertig. Nur noch lackieren und Zusammenkleben damit sie auch zumindest ein Bisschen nach was aussieht. Ich denke das Ergebnis kann sich sehen Lassen :-D



Ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden mit dieser anfänglichen "Notlößung". Ich habe auch schon eine Fatshark und eine Cinemizer probiert, beide kommen aber einfach nicht an dieses riesen Bild der DIY brille. Vergleichbar mit der mittleren Reihe im kino :-D Einfach riesig :-D

Hubsan x4 FPV



Hubsan x4 FPV

Nach dem ich den Beitrag von Kaldi und der Frickler auf FPV-Community.de über eine Micro FPV Cam an einem mini Quadrocopter gesehen hatte, habe ich mir die Komponenten mal rausgesucht und genauer angeguggt. 
Die Cam inkl. Sender kostet in China schlappe 19€ z.B. hier . Den Spannungswandler bekommt man bei Watterott für 5€. 

Macht für ein komplettes 1S taugliches FPV Set 24€, da habe ich nicht lange gefackelt und gleich mal bestellt :-D
Nach 3 tagen war der Spannungswandler im Briefkasten. 2 ½ Wochen später kam auch die Cam bei mir an. Also gleich mal alles zerlegen und genauer betrachten.
Der Spannungswandler (5V auf 3,3V) befindet sich vergossen in dem Anschlusstecker. Also alles aufschneiden und zum löten herrichten :-D 

Nach ein bisschen herumspielen mit den Bauteilen habe ich auch einen weg gefunden die Spannungswandler miteinander ohne Kabel zu verlöten.
 Der Poluolo Spannungswandler regelt alles ab ca, 1V auf 5V bei einem maximalen Strom von 300mAh (genug für so eine kleine Cam + Sender). Der 2te Spannungswandler aus dem Stecker macht dann aus den 5V wieder 3,3V. 



Dies hat 2 positive Effekte:

  1. Durch das hoch und runterregeln der Akkuspannung wird diese gleich gefiltert
  2. Selbst wenn der Lipo so leer ist, das der Hubsan nicht mehr fliegen will, hat man immer noch ein gutes bild. Das hilft ab und zu etwas beim Suchen ;-)

Nach dem Verlöten des Spannungswandler Stranges habe ich mal die Komponenten nebeneinander gelegt .
 
 Anschließend nur noch alles verlöten, zusammen verschrumpfen und fertig :-D. Hier mal noch der Empfänger im vergleich zu einer 1Cent Münze. Ganz schön klein das ganze !

 Vom Gewicht her ist es auch echt leicht geworden. 4,5 Gramm bringt das ganze auf die Waage.
 
So, nachdem alles verlötet war, kam erstmal das große erwachen… Wo sollte die Cam hin ^^
Mein Blade MQX war noch nicht flugfähig… und meine anderen Fluggeräte hatten alle schon ihre Cam…
Nach kurzem überlegen viel mir wieder mein Hubsan X4 ein, den ich aus Interesse mal bestellt hatte und der sein Dasein im Moment als „Darf ich das auch mal probieren“  Opfer verbrachte.
Also kurz die Cam mal mit doppelseitigen Klebeband Huckepack geklebt und getestet ob er das Gewicht stemmt. 

Jap, es geht. Zwar bleibt da nicht mehr viel Kraftreserve, aber immerhin lässt er sich damit relativ gut fliegen.

Also den Hubsan zerlegt, ein Loch gebohrt für die Spannungsversorgung und die Cam direkt an der Platine am Akkukabel angelötet.
Mit etwas Schaumstoff und Heiskleber alles fixiert, FERTIG.